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Beitrag im roten Renner zum Thema Busdiebstahl

REISEBUS VON KÖNIGS REISEN GEHT ZURÜCK ZUM BESITZER (Bericht im Roten Renner von Sebastian Glinski)

Inhalt des Artikels

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Florian Wäsch

Florian Wäsch ist seit über 20 Jahren bei Dittmeier und leitet die gesamte IT. Ihm verdanken wir unsere App myDittmeier sowie unser Consulting-Team für Cloud-Kameras und Telematik. Damit klären wir Unfälle schnell auf und sorgen mit Fahrerschulungen für mehr Sicherheit auf den Straßen.

DITTMEIER: Mehr Details zu Busdiebstahl

Der am 3. Juli gestohlene Reisebus aus dem Westerwaldkreis konnte schnell gefunden werden. Wünschenswert wäre allerdings eine bessere Zusammenarbeit der Behörden.

Wie der Würzburger Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen Dittmeier nun ausführlicher vom Fall des gestohlenen Setra 516 HDH berichtet, habe die Auswertung der Videoaufnahmen vom Betriebshof gezeigt, dass eine Person die Eingangstür zur Halle gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Freitag, 3. Juli, aufbrach
Aufgefallen sei der Diebstahl erst gegen 6 Uhr, sodass die Polizeibehörden und Dittmeier erst fünf Stunden nach dem Diebstahl tätig werden konnten.


Aufgrund eines im Fahrzeug verbauten GPS-Gerätes konnte festgestellt werden, dass sich das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt bereits in Frankreich befand. In Telefonaten mit Kriminalpolizei, Landeskriminalamt und Bundeskriminalamt habe man deutlich gemacht, wie wichtig ein Amtshilfe-Ersuchen an die französischen Behörden sei, da jederzeit der Verlust des GPS-Signals drohte, schreibt Dittmeier. Tatsächlich sei das letzte Signal von einem Parkplatz nahe Paris gegen 10.30 Uhr gekommen. Zu diesem Zeitpunkt sei nicht einmal klar gewesen, ob sich die französische Polizei um den Fall kümmern würde.


Am frühen Nachmittag habe man den Ansprechpartner beim LKA nochmals gebeten, beim BKA zu intervenieren. Zeitgleich habe man die auf Busdiebstähle spezialisierte Detektei »TracTec-Data« aus den Niederlanden eingeschaltet, um die Ermittlungen zu beschleunigen und zu unterstützen. Gegen 14.30 Uhr habe sich die Police National bei Dittmeier gemeldet, der man alle bekannten Infos durchgegeben habe, da diese es anscheinend noch nicht über den Dienstweg zu den Beamten geschafft hätten. Gegen 16.30 Uhr meldete die französische Polizei, einen Bus mit der Aufschrift Königs Reisen gefunden zu haben, und zwar am selben Standort, von wo das letzte GPS-Signal kam. Das Fahrzeug war also seit der letzten Signalübermittlung offenbar nicht bewegt worden.

Ob der/die Täter das GPS ausgeschaltet haben oder das Gerät von selbst nicht mehr funktionierte, sei noch nicht bekannt, sagte uns Dittmeier-Versicherungskaufmann Marco Schmitt auf Nachfrage. Die Täter scheinen allerdings nicht sehr professionell gewesen zu sein, da sie am Fahrzeug nichts verändert hätten, außer dem Anbringen französischer Kennzeichen, wobei die Beklebung mit »Königs Reisen« und die Plaketten in der Frontscheibe nach wie vor unberührt geblieben seien.


Dennoch habe sich die Sicherstellung des Fahrzeugs durch die französische Polizei hingezogen, da man erst um 23.30 Uhr Nachricht von der Sicherstellung erhalten habe. Die französischen Beamten seien offenbar aufgrund der französischen Kennzeichen nicht sicher gewesen, ob es sich um das gestohlene Fahrzeug handelte – ein Abgleich der Fahrgestellnummer habe dann Zweifel ausräumen können, berichtet Marco Schmitt.

Die Firma Königs Reisen könnte ihren Bus bereits am heutigen Mittwoch zurückerhalten. Der erst einjährige Setra 516 HDH mit einem Restwert von über 350.000 Euro sei weitgehend unbeschädigt. Alles in allem sei dies ein positiver Fall, in dem ein Reisebus sehr schnell zu seinem Besitzer zurückkehrt, auch wenn man viel habe telefonieren und intervenieren müssen.

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